Abstract
Textlose Bilderbücher laden Kinder bereits im Kindergartenalter zum Betrachten und Verweilen, zum gemeinsamen Imaginieren, Sprechen und Erzählen ein. Visual Literacy und Sprachbildung sind eng miteinander verbunden. Wie Studierende im Tandem im Rahmen eines Praktikums an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen (unibz) Literaturdidaktische Miniaturen zu textlosen Bilderbüchern gestalten und diese mit Kindergartenkindern in mehrsprachigen Umgebungen erproben, steht im Fokus dieses Beitrags. Dazu werden transkribierte Gesprächsausschnitte der Bilderbuchbegegnungen sowie Reflexionstexte von Studierenden mit der Key Incident-Analyse analysiert. Folgende Fragen sind leitend: Welche Literacy-Erfahrungen machen Kindergartenkinder in Literaturdidaktischen Miniaturen zu textlosen Bilderbüchern? Wie reflektieren Studierende ihre eigenen pädagogischen und literaturdidaktischen Lernprozesse?