Abstract
Öffentliche Verwaltungen als politisch-administrative Handlungssysteme stehen gegenwärtig im Spannungsfeld zweier Reformparadigmen. Auf der einen Seite das wirtschaftswissenschaftlich geprägte New Public Management (NPM) und auf der anderen Seite der sozial- und politikwissenschaftlich ausgerichtete Public Governance (PG)-Ansatz, der in den letzten Jahren in der wissenschaftlichen Forschung aber auch in der Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt. In beiden Paradigmen sind „Leadership“ und „Management“ von Bedeutung, wenngleich die Perspektive aus der sie betrachtet werden, unterschiedlich ist.