Abstract
Lana ist die siebtgrößte Gemeinde der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol. Im südlichen Winkel des Meraner Talkessels gelegen, begleitet die langgezogene Ortschaft Lana (300 m ü. M.) den Rand der Etschtalebene. Im Mittelgebirge liegt die Fraktion Völlan (700m ü. M.), am Südhang des Vigljoches die Bergfraktion Pawigl (1200 m. ü. M.). Das Dorfselbst wird unterteilt in Ober-, Mitter- und Niederlana (Marktgemeinde Lana o. J.a).
Erste urgeschichtliche Siedlungen finden sich auf den Hügelkuppen Kobaltbühel, Silackerbühel Braunsberg, Brandis und Leonburg. Im 9. Jahrhundert werden die beiden Kirchen St Georg und St. Margarethen errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung von Lana finden sich im Jahr 900 als Lenon. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts werden die Burgen Brandis, Lanaburg (Leonburg), Braunsberg, Mayenburg und Werrenberg errichtet. Ab 1396 wird die Pfarre Lana vom Deutschen Orden betreut, essen Wappen heute noch im Gemeindewappen von Lana enthalten ist. Im Jahr 1850werden die bisher selbständigen Orte Vill, Oberlana und Niederlana zur Großgemeinde Lana zusammengeschlossen (Marktgemeinde Lana o. J.a).