Abstract
Der Beitrag erörtert narrative Parallelen zwischen Thomas Dax` Forderung nach einer positiven, die Entwicklungspotentiale betonenden Kommunikation über Berggebiete, den ländlichen Raum („factual narratives“) sowie dem Rural Criticism („fictive narratives“). Dieser wirbt für gelungene fiktionale Gegenwartsliteratur im realistischen Genre des Land‐ und Dorfromans, die kenntnisreich über die aktuellen tiefgreifenden Transformationen auf dem Land und ihren Folgen erzählen. Beide narrativen Plädoyers zielen auf differenziertere Sichtweisen auf die rurale Lebenswelt für einen konstruktiven und aufklärerischen öffentlichen Diskurs über diese für die Gesellschaft eminent wichtigen Räume.