Abstract
In den letzten 40 Jahren hat man in der Kinderliteratur angefangen, neue Typologien des Zusammenlebens zu beschreiben: man geht von Kernfamilien bis nichtehelichen Lebensgemeinschaften, von Regenbogenfamilien bis Ein-Eltern-Familien, von Stief- und Patchworkfamilien bis Einmannfamilien.
Die Familien wandeln sich um, genauso wie die Bücher, die sie beschreiben. Die Geschichten, die durch Text und Bilder dargestellt werden, erzählen über Reisen von Jungen und Mädchen, über anthropomorphe sprechende Tiere und über Erwachsene jeder Alter, Geschlecht und Kultur. Diese Bücher beschreiben die Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern und zwischen Erwachsenen und sie tun das durch ein „neues Familienalphabet“, das uns verstehen lässt, dass es viele Wege gibt, genauso wie es viele Familien gibt.