Abstract
Unser heutiger Globalisierungsdiskurs umfasst inzwischen mit großer Intensität alle Bereiche der sozialwissenschaftlichen Reflexion – auch die Erziehungswissenschaft. Neue Wissensformen, Verhältnisverschiebungen von Nationalität und Internationalität, von Territorien und Märkten im Bereich der Bildung und Erziehung haben neue Muster an kollektiven Identitäten und Vergemeinschaftung zwischen Integration und Desintegration hervorgebracht. Die Veränderung oder gar Entgrenzung des Raums durch Medien und Kommunikation, die Beschleunigung von Zeit und sozialem Wandel vollziehen sich auf lokaler wie auf globaler Ebene. Kulturelle Differenzen und Globalisierung führen zu neuartige Herausforderungen im Umgang mit Komplexität und Kontingenz.