Abstract
Die Erziehungswissenschaft ist durch ein fragmentiertes und ein an national dominierenden Sprachen und der lingua franca orientiertes Kommunikations-, Publikations- und Rezeptionsverhalten gekennzeichnet, welches Einfluss auf die Diversität von Wissen nimmt. In diesem Beitrag wird durch eine bibliometrische Analyse den Fragen nachgegangen, wie sich der Diversitätsbegriff in den Disziplinen gewandelt hat, ab wann er in der Erziehungswissenschaft genutzt wurde und welches Publikationsverhalten sich rund um Diversität erkennen lässt. Durch das Diversitätskonzept als inhaltlichen Bezugsrahmen wird schließlich diskutiert, welches Wissen in Datenbanken reproduziert und somit rezipiert wird. Schließlich wird aufgezeigt, welche Grenzen für die (Wissens-)Diversität und ihre Diversifizierung dabei entstehen.