Abstract
Im 19. Jahrhundert machte Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn („Sissi“) die kleine Kurstadt an der Passer unter der Aristokratie Europas bekannt. Auch viele russische Adelige kamen nach Meran. Mit dem Ersten Weltkrieg nahmen diese Aufenthalte ein jähes Ende; erst Mitte der 1990er Jahre zogen wieder einige russische Familien in die Gegend. Der Kulturverein Rus’, das Russische Zentrum Borodina, die russisch-orthodoxe Kirche St. Nikolaus Taumaturg und die Petruška-Schule organisieren regelmäßig Veranstaltungen rund um die russische Sprache und Kultur. Irina Metelizkaja vom Russischen Zentrum Borodina schildert ihre Erfahrungen.