Abstract
Schulkollegien, die sich auf den Weg machen, Innovationen voranzubringen, handeln in einem komplexen Zusammenspiel aus individuellem und kollektivem Lernen, Selbstregulierung und (re-)kontextuellen Interaktionsmustern sowie Leadership und Steuerung. Der Beitrag zeigt auf, dass das Format der Professionellen Lerngemeinschaft Relevanz im Rahmen verschiedener Schulentwicklungsmodelle haben
kann. Das tatsächliche Potenzial dieses kooperativen Lernarrangements wird dabei allerdings wesentlich durch eine Begleitung im Sinne von Facilitation gesichert, die sowohl einen zielführenden Rahmen setzen als auch eine Vertiefung des Dialogs stützen muss, dies auch unter Berücksichtigung der Heterogenität der Gruppe. Genauere Anforderungen an die Facilitation und die Rolle der Schulleitung dabei, werden im
Beitrag dargelegt.