Abstract
Lehrpersonen sollten über alle Schulstufen hinweg eine solide diagnostische Kompetenz hinsichtlich der motorischen Basiskompetenzen von Kindern aufweisen. Der Beitrag beschreibt drei Studien, in denen sich zeigt, dass Lehrpersonen Schwierigkeiten haben, die motorischen Leistungen der Kinder akkurat einzuschätzen. Dies legt nahe, dass Lehrpersonen aller Schulstufen ihr diagnostisches Urteil selbstkritisch hinterfragen sollten. Weitere Forschungsbemühungen sind notwendig, um die Allgemeingültigkeit der Befunde sowie deren Relevanz für die Unterrichtsgestaltung zu erhöhen.