Abstract
Politische, gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Entwicklungen haben zu einer Vielzahl an Veränderungen und Krisen geführt. Insbesondere in der Tourismusentwicklung hat sich die Komplexität
der Prozesse erhöht und das Management, sowie die Governance von Destinationen verlangen nach kreativen Herangehensweisen. Ansätze aus dem Design können helfen, die Vielzahl und Verflechtung von Entwicklungen zu visualisieren. Der Beitrag zeigt auf, wie Design in der Destinationsforschung als eine Metadisziplin verstanden werden kann, die in der Lage ist, eine ganzheitliche Sicht zu ermöglichen. Dieser Beitrag soll Überlegungen zu einem integrativen Ansatz von Destination Design diskutieren und durch Überlegungen an der Schnittstelle von Tourismus-, Destinations- und Designforschung, neue und innovative Zugänge und Perspektiven aufzeigen.