Abstract
Die in diesem Beitrag vorgestellte Rekonstruktion von Kinderperspektiven auf ihre Beziehungen zu frei lebenden und in diesem Sinne ‚Wildtieren‘ mit der Dokumentarischen Methode und die damit verbundene interaktionsanalytische Herangehensweise (auf der Mikro-Ebene von Praxis) geht davon aus, dass in den (realen oder imaginierten) Begegnungen zwischen Kindern und Tieren , also in einer mehr-als-menschlichen Interaktionskonstellation, Erfahrungswissensbestände aufgeschichtet und handlungsleitende Orientierungen (re-)produziert werden, deren Genese nur nachzuvollziehen ist, wenn die Milieus, in die dies (auf der Makro-Ebene) eingebettet ist, mitbedacht werden.