Abstract
Graphic Novels in ihrer Verwobenheit des Erzählens zwischen Bild und Text bieten eine Möglichkeit, an die mediale Vielfalt kindlicher Rezeptionserfahrungen anzuknüpfen und Transformationsprozesse zwischen Bildern und Sprache anzuregen. In diesem Beitrag wird die kindliche Aneignung von Graphic Novels im Deutschunterricht am Beispiel der Annäherung einer zweiten Klasse an die Figuren der Graphic Novel Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen untersucht. Analyseleitend ist die Frage, welche sprachlichen, literarischen und ästhetischen Erfahrungen in den kommunikativen Anschlusshandlungen sichtbar werden.