Abstract
Der Beitrag analysiert die Potenziale des genossenschaftlichen Wirtschaftens angesichts der Erfordernisse ökosozialer Entwicklung und lokaler Bedarfsdeckung. Diese werden festgemacht an der demokratischen Struktur und dem Prinzip der Bedarfswirtschaft, was ökonomische sowie soziale Ziele integriert und ökologischen Erfordernissen aufgrund der lokalen Einbettung gerecht werden kann. Neue Erscheinungsformen sozial innovativer Kräfte, die im Aktionsraum Lebenswelt verankert sind, sollten nicht marginalisiert, sondern gerade auf institutioneller Ebene als Evolutions- und Stabilitätsfaktor erkannt werden. Das Neue muss in der „sowohl als auch“ Logik gedacht werden.