Abstract
Im Zuge der Ausgrabungen in Weiden am See im Jahr 2013 wurden – wie bereits beschrieben – die menschlichen Überreste zweier übereinanderliegender Bestattungen freigelegt. Jene der oberen Bestattung wurden als Ind. I (WAS-651/13), die der darunterliegenden Bestattung als Ind. II (WAS-791/13) bezeichnet. Sämtliches geborgenes Skelettmaterial wurde einer naturwissenschaftlichen Untersuchung zugeführt, mit dem Ziel, eine möglichst umfassende Charakterisierung der beiden Verstorbenen zu erwirken. Neben klassischen anthropologischen Analysen zum biologischen Profil und dem Gesundheitszustand der Verstorbenen kamen dabei auch weiterführende molekularbiologische Untersuchungen und Isotopenuntersuchungen zum Einsatz.