Abstract
In einer Qualifizierungsmaßnahme wurden Menschen mit Migrationshintergrund zu „Bildungsbotschafter*innen“ ausgebildet. Die auf das Projekt bezogene, formative Evaluation beschäftigt sich mit Fragen nach den Motiven der beteiligten Akteure, der Projektdynamik sowie den Erfolgs- und Risikofaktoren des Projektes. Dazu wurden in einem Mixed-Method-Design aus Fragebögen, Experteninterviews, Gruppendiskussionen und Dokumentenanalyse verschiedene Perspektiven von Bildungsbotschafter*innen, Schulleitungen und Projektverantwortlichen erhoben und mittels Dokumentarischer Methode ausgewertet. Die zentralen Erkenntnisse werden in einem Wirkungsgefüge-Modell zusammengefasst, das die Bedeutung der Erfolgsfaktoren „Persönlichkeit und individuelle Kompetenzen“, „Ausbildung eines individuellen Kompetenzprofils“ sowie „Erfahrungen im Praxisfeld“ herausarbeitet.