Abstract
Die Erfolgsquote von neuen Produkten und Dienstleistungen lässt sich nur durch eine konsequente Orientierung am Kundennutzen steigern: Der Nutzen treibt die Kaufentscheidung! Die Ermittlung des Kundennutzens ist jedoch nicht immer ganz einfach. Ist sich der Kunde wirklich immer über den gesamten Umfang seiner Erwartungen im Klaren? Bestehende Methoden sind für neuartige Produkte/Dienstleistungen unzureichend oder gar nicht einsetzbar: immerhin gilt es ja festzustellen, was der Kunde gerne hätte, was es in dieser Form aber noch nicht gibt. Wie also soll er eine solche Anforderung von sich aus äußern können? In diesem Beitrag wird ein Werkzeug vorgestellt, mit welcher der Kundennutzen und die daraus zur Entwicklung benötigten funktionalen Anforderungen für die Produktentwicklung definiert werden können. Der Ansatz erweitert die Theorie des Axiomatic Design um den Baustein zur systematischen Kundennutzenermittlung. Anhand eines Praxisbeispiels wird die erfolgreiche Anwendung demonstriert.