Abstract
Den Untersuchungsgegenstand dieses Forschungsvorhabens bildet Südtirol im Spannungsfeld von ethnischer und postanatioanler Identität, so wie es sich am Ende dieses Jahrhunderst, nach 25 Jahren Autonomie und Paketimplementierung, dem kritischen Blick der Sozialwissenschaften darstellt.
Es wird untersucht, wie bestimmte ökonomisch, sprachpolitisch, bildungspolitischaktuelle Probleme sparchlich dargestellt und politisch interpretiert werden. Es handelt sich dabei um sensible Bereiche , welche die öffentliche, aber auch private Diskussion des Landes in den Jahren seit 1994 bestimmt haben und teilweise noch bestimmen.
Jeder dieser Bereiche (Stahlwerke in Bozen, Regelug dre Toponomastik, Immersionsunterricht, Errichtung einer Universität in Bozen, Europaregion Tirol) ist ein potentieller Konfliktbereich und stellt die Spitze eiens Eisberges dar.
Jdes dieser Problembündel verlockt dazu, Lösungsvorschläge eher in der ethnischen Herkunft als in einer anzusteuernden Zukunft zu suchen.