Abstract
Nachhaltig prägende (Selbst-) Bildungsprozesse speisen sich aus einer Kultur des Lernens, in der Kinder nicht belehrt werden, sondern Erfahrungen machen können, in der ihnen nicht vorgefertigtes Wissen ‚beigebracht‘ wird, sondern sie handeln und sich beteiligen können, in der sie nicht als formbare Objekte von Erziehung, sondern als Akteure in (Lern-) Beziehungen adressiert werden. Die Blütenblätter der ‚Bildungsblume’ sollen dafür sensibilisieren, dass sich im Rahmen von Kindergärten vielfältige Prozesse des Erziehens und Lernens, des Zeigens und Annehmen des Gezeigten, der gemeinsamen ‚lehr- und lernreichen‘ Erfahrungen vollziehen können, an denen neben Pädagog:innen und Kindern auch andere menschliche und mehr-als-menschliche (Inter-) Akteure beteiligt sind.