Abstract
Beeinflussen Romane, Gedichte oder Erzählungen unser Wissen und Denken? Inwiefern lassen Autor*innen die Wissenschaft in ihre Texte einfließen? Wie recherchieren sie und bedienen sie sich wissenschaftlicher Erkenntnisse? Lassen sich im Gegenzug Wissenschaftler*innen von literarischen Texten inspirieren?
Eine Fragestellung, der gründlicher auf den Grund gegangen werden sollte, meint Thomas Streifeneder, Leiter des Instituts für Regionalentwicklung an der Eurac Research Bozen. Aus diesem Anlass hat er am 26. und 27. Oktober den internationalen Workshop „Literatur & Wissen(schaft)“ initiiert und die großen Südtiroler Literaturplayer Literatur Lana und SAAV mit ins Boot geholt.
An zwei Tagen werden Autor*innen und Wissenschaftler*innen verschiedenster Couleur aufeinandertreffen und den Südtiroler Geschichtsroman, die narrativen Landschaftsräume der Berge, der Dolomiten und Ladiniens sowie den Dorf- und Landroman bzw. die Transformation ländlicher Lebensräume diskutieren und deren Wechselwirkung erörtern. Zum detaillierten Programm geht’s hier. Thomas Streifeneder haben wir vorab ein paar Fragen gestellt.