Abstract
Braucht Südtirol den Proporz noch – oder steht er längst einer offenen Gesellschaft im Weg? Bei einer Eurac-Tagung prallten unterschiedliche Vorstellungen über Zukunft, Gerechtigkeit und Zusammenleben in Südtirol aufeinander.
Die Eurac setzte sich auf einer Tagung mit der Zukunftstauglichkeit des Proporzes auseinander. Eine durchwachsene Veranstaltung, kommentierte der Blogg Brennerbasisdemokratie. Die Kritik am Proporz ist so alt, wie seine „Einführung“ 1972 mit der neuen Autonomie. In manchen Bereichen ist er teilweise ausgesetzt, wie auch der Zweisprachigkeitsnachweis. Zwei grundlegende Säulen der Autonomie. Trotzdem ist Eurac-Mitarbeiterin Anna Wolf optimistisch.