Abstract
Der Artikel "Das Patriarchat am Steuer der Klimakrise" diskutiert die Bedeutung des Begriffs "man-made climate change" im Kontext der Geschlechtergerechtigkeit und des Klimawandels. Die Autorin reflektiert über die Herausforderungen bei der Wahl zwischen "human-made" und "man-made" in ihrer Dissertation zur politischen Kommunikation über die Klimakrise. Dabei zeigt sie auf, dass der Begriff "man-made" nicht auf individuelle Männer, sondern auf das patriarchale System als Ganzes verweist. Der Artikel betont, wie das Patriarchat die Auswirkungen des Klimawandels auf Geschlechterverhältnisse und soziale Strukturen verstärkt. Es wird auch die ungleiche Betroffenheit von Frauen und Männern sowie die Unterrepräsentation von Frauen in Entscheidungsprozessen bezüglich des Klimawandels beleuchtet. Die Autorin schlägt vor, den Begriff "industrialised man-made climate crisis" zu verwenden, um die komplexen Verflechtungen von Geschlechterdynamiken und Umweltproblemen genauer zu erfassen. Der Artikel betont die Notwendigkeit, diese Zusammenhänge im globalen Kontext zu berücksichtigen und Geschlechtergerechtigkeit in den Lösungsansätzen zur Klimakrise zu fördern.