Abstract
Vor 95 Jahren erschien in London die Studie „Danger Zones. A Study of National Minorities“ (zu Deutsch: „Gefahrenzonen Europas. Eine Untersuchung zu nationalen Minderheiten“) von John S. Stephens (1891–1954). Der weithin vergessene Text aus der Zwischenkriegszeit wird in diesem Buch zum ersten Mal kommentiert und in deutscher Übersetzung neu herausgegeben. Aber warum lohnen sich Wiederentdeckung und „Relektüre“ dieses beinahe 100 Jahre alten Essays, der eindringlich von der prekären Situation nationaler Minderheiten in der Zwischenkriegszeit berichtet?