Abstract
Inzwischen ist es Mitte April und ich habe für ‚Hüter der Vielfalt‘ mit einer großen Vielzahl von Menschen hier im Vinschgau, im Unterengadin und Val Müstair sprechen dürfen. Und ich habe erfahren, auf welche Weise und wie stark sie durch ‚ihr‘ Kulturerbe auf vielfältigste Weise geprägt wurden und weiterhin werden. Sei es in Bezug auf ihre Sichtweise auf die Welt, auf ihre Lebenseinstellungen, ihr ästhetisches Empfinden oder ihren Bezug zur Natur. Wie stark das Kulturerbe erdet, ‚Heimat‘ und Zugehörigkeit bedeutet und Halt geben kann in diesen unsicheren Zeiten.
È metà aprile e ho già avuto modo di parlare con molti custodi di ricchezza tra Val Venosta, Bassa Engadina e Val Monastero, esterrefatta di come queste terre siano state e continuino a essere plasmate dal loro patrimonio culturale, capace di suggestionare la popolazione relativamente a percezione del mondo, mentalità, sensibilità estetica e rapporto con la natura. Ho capito quanto questa ricchezza sia radicata, quanto rafforzi il valore della propria terra e dell’appartenenza, ma anche quanto rappresenti un “porto sicuro” in questi tempi incerti.