Abstract
Es ist ein sonniger Frühlingstag Ende März, als ich mich mit Franz Winkler in seinem bestens gepflegten Kastanienhain (‚Keschtn-Egart‘) in Kortsch treffe. Auch jetzt, ohne Blätter, beeindrucken mich die alten, hochgewachsenen Bäume sehr. Manche sind über einhundert Jahre alt. Wie sehr es allerdings der menschlichen Pflege bedarf, dass die Kastanienhaine als ‚Kulturbiotope‘ weiterhin bestehen – das erfahre ich erst im Gespräch mit Franz.
In una soleggiata giornata di fine marzo ho incontrato Franz Winkler nel suo castagneto (Ketschtn-Egart) curato in modo esemplare a Corzes. Anche in questo periodo, benché senza foglie, gli antichi e maestosi alberi lasciano senza parole; alcuni sono persino plurisecolari. Tuttavia, scopro solo parlando con Franz quante cure siano necessarie da parte dell’uomo, per garantire che i castagneti continuino a esistere come “biotopo culturale”.