Abstract
Politologe Günther Pallaver analysiert im Dolomitenstadt-Interview den Rechtsruck der Südtiroler Landesregierung.
Südtirols neue Landesregierung ist unter keinem guten Stern geboren: keine kompakte Mehrheit, Heckenschützen, Abstimmungspannen. Nach der Angelobung seines Kabinetts am 1. Februar geht Landeshauptmann Arno Kompatscher geschwächt in seine letzte Amtszeit. Wird er sie überdauern? Und wie steht Südtirol nun vor seiner Schutzmacht Österreich da? „Wir sind längst unglaubwürdig geworden“, so das nüchterne Urteil des Südtiroler Politologen und emeritierten Professors für Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck Günther Pallaver.