Abstract
Qualität von Unterricht wird häufig anhand der Dimensionen Klassenführung, Schülerorientierung und kognitiver Aktivierung untersucht (Herrmann, Seiler, Pühse, & Gerlach, 2015; Klieme & Rakoczy, 2008). Während die Dimensionen der Klassenführung und Schülerorientierung lediglich leichte fachspezifische Anpassungen benötigen, muss das überfachliche Verständnis zur Dimension der kognitiven Aktivierung für den Sportunterricht grundlegend angepasst werden (Herrmann, Seiler, & Niederkofler, 2016; Niederkofler & Amesberger, 2016). Dieser Beitrag zeigt eine Möglichkeit auf, wie Erkenntnisse aus sogenannten Schwesterdisziplinen für dieses Desiderat in der Sportpädagogik genutzt werden können.