Abstract
Der weibliche Blick auf die Geschichte Brixens führt von den spätmittelalterlichen Stifterinnen und den frühneuzeitlichen Hebammen, über die Hexen und Kindsmörderinnen, die Klarissen und Schulschwestern, die Ehe und die weibliche Armut des 19. Jahrhunderts, bis hin zu den „Müttern“ im Faschismus, die Migration und die Arbeitswelt in jüngster Zeit. In 13 wissenschaftlich fundierten und reich bebilderten Beiträgen wird der „andere Weg“ der Frauen in der Bischofsstadt vom Mittelalter ins 20. Jahrhundert nachgezeichnet.