Abstract
Werkstätten können besondere Lern- und Arbeitsorte für Kinder und Erwachsene sein und besitzen auch heute noch, 120 Jahre nach der Gründung des ersten „Laboratoriums des Lernens“ durch John Dewey, Potenzial zur Innovation. Der Beitrag gibt einen Einblick in konzeptionelle Gedanken und die Praxis der (noch sehr jungen) Lern- und Forschungswerkstatt Grundschule der Technischen Universität Dresden und spannt dabei den Bogen von den Anfängen in den Neunziger Jahren bis in die Gegenwart. Ausgehend von begrifflichen Annäherungen zum Namen werden vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen konzeptionelle Perspektiven entfaltet, die die Lern- und Forschungswerkstatt insbesondere aus deutschdidaktischer Sicht zeigen.